Bestandteile

Das gibt es zu sehen und zu erleben

  • Großformicarium mit lebendem Waldameisenvolk
  • Übertragung von Filmsequenzen mittels Beamer auf Großbildleinwand zu den Themen: Waldvögel und Ameisensäure, Pflanzenverbreitung, Kommunikation im Ameisenstaat,Sozialmagen der Ameisen, Lebensraum und Nahrungsgrundlage für Rebhühner
  • Wechselbeziehung Ameisen – Wiesenknopf – Bläulingsschmetterlinge
  • Nachgebildetes Ameisennest, Tier- und Pflanzenpräparate vor einem Waldrand
  • Waldameisen und Honigtauerzeuger bzw. –nutzer
  • Anschauungsmaterial Produktion Waldhonig
  • Honigtaubedarf eines Ameisenvolkes
  • Einfluss der Ameisen auf Waldpopulationen – biologische Vielfalt
  • Nestquerschnitt und Holzzersetzung
  • Totholzstrukturen
  • Nestmitbewohner in Schaukästen
  • Staatenbildende Insekten (Wespen-, Hornissen- und Hummelnest in Glasvitrinen)
  • Kartonnest der Schwarzglänzenden Holzameise (Lasius fuliginosus) in einer Glasvitrine
  • Glasvitrinen mit Großinsekten
  • Buchenstamm mit Schwarzspechthöhle und Bild- und Texttafeln weiterer „Nachfolgemieter“
  • Staatenbildende Insekten, Bestimmungsbeispiele unter Lupenleisten
  • Interaktive Kontaktspiele zu den Themen: Ameisen – “Lebensraum Waldrand”, – “Lebensraum Naturwald”, – “Lebensraum Waldboden”, – “Lebensraum Totholz”
  • Vernetzungsspiel mit 23 Motivtafeln
  • Sprüche, Gedichte und Kurioses über Ameisen
  • Arbeitstisch zum aktiven Lernen mit begleitendem Informationsmaterial
  • Lehrtafeln und Banner zu Ameisenthemen

Honigtauproduzenten und Streuzersetzer

Zahlreiche Rußtaupilze sind streng auf Honigtau spezialisiert. Zu erkennen ist dies an der deutlichen Schwarzfärbung der durch Honigtau betroffenen Blätter und der rasch deutlichen Blattzersetzung. Der gleiche Effekt tritt beim Waldboden ein. Hier nimmt die Biomasse der Pilze um ca. 30% zu, die der Bakterien sogar um 300%. Daraus läßt sich eine Bodenatmungserhöhung um ca. 74% ableiten. Insbesondere luftstickstoffbindende Bakterien siedeln sich bevorzugt auf honigtaubetropfter Streu an, fördert die schnellere Streuumsetzung und bewirken dadurch eine deutliche Bodenverbesserung.